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Auf Projektreise in Finnland

Im Rahmen des Seminarkurses „Young people in Europe today“ machten sich Ende Januar 10 Schülerinnen und Schüler des OHG auf den Weg nach Finnland, um projektorientiert zum Thema „Young people in Europe today are committed to democracy“ zusammen mit Schülerinnen und Schülern unserer Partnerschulen in Sastamala (Finnland), Rho (Italien) und Zlín (Tschechien) zu arbeiten.

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Alle Teilnehmenden freuen sich über den erfolgreichen Abschluss der Projektwoche

Im Folgenden berichten die Teilnehmenden des OHG von ihren Eindrücken und Erlebnissen.

Unsere Reise kann definitiv als wundervolle Erfahrung bezeichnet werden. Bereits am Flughafen begrüßten sich alle Nationen ausgelassen. Von unseren Gastfamilien wurden wir freudig empfangen. Dabei wurden bereits verschiedene Nationen gemischt. Ich hatte gemeinsam mit einer Italienerin das Glück, zusammen bei einer finnischen Familie aufgenommen zu werden. Meine Gastfamilie hatte sich selbstständig über die deutschen sowie italienischen Traditionen informiert und heimische Produkte gekauft, damit wir uns wie zu Hause fühlten. Uns wurde aber auch die finnische Kultur erfolgreich nähergebracht. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den verschiedenen Ländern wurden reichlich diskutiert.
Die Finnen können beispielsweise bereits früh ihr eigenes Auto fahren. So fuhr meine 17-jährige finnische Gastgeberin uns auch am nächsten Tag zur Schule, nachdem wir durch Fahrgemeinschaften weitere Erasmus Teilnehmer abgeholt hatten. Während der gemeinsamen Fahrten wurde sich angeregt über Musikvorschläge ausgetauscht und neue Vorlieben gefunden. Die Natur ist beeindruckend verschneit und wirkt durch die Stille sehr beruhigend. Die Straßen sind ebenfalls verschneit und eignen sich durch das Eis super zum driften. Ein Finne besaß ein Quad, auf welchem er uns Spritztouren anbot.
Selbstverständlich wurden wir in die Tradition der Sauna eingeführt, welche in jedem Haushalt mindestens einmal zu finden ist. Wir erfuhren, dass die Saunasteine auf dem Ofen super als Würstchengrill verwendet werden können. Außerdem wurden wir zu einer Challenge herausgefordert, nämlich wer sich nach der Sauna am längsten in den Schnee legen kann. Darauf folgten freudige Schneeballschlachten.
Den Abend verbrachten wir in einer gemütlichen Jagdhütte im Wald, in der uns ein traditionelles Buffet und finnische Würstchen angeboten wurden. Wir amüsierten uns köstlich bei der anschließenden Karaoke.
Während unserer Zeit an der finnischen Schule arbeiteten wir in internationalen Teams und durften uns mit allgemeinen Problemen befassen, was den weiteren angeregten Austausch förderte. Abends hatten wir Zeit, uns privat zu treffen. Dabei verbrachten wir unsere Zeit gemeinsam bei den Finnen und ihren Freunden. Auch die Italiener und Tschechen waren Teil unserer Treffen. Dort haben wir uns viele finnische Gerichte probiert und sind auf einige gute sowie auch weniger empfehlenswerte Geschmacksrichtungen gestoßen. Bei Mämmi sei Vorsicht geboten. Dies ist eine Art Creme, die nach Pumpernickel schmeckt. Serviert wird sie mit Vanillesoße. Sie wurde schnell zur Bestrafung für den Verlierer der folgenden Spiele.
Den folgenden Tag verbrachten wir in einem Wintersportresort. Dabei hatten wir die Möglichkeit, Schlitten zu fahren, finnische Pfannenkuchen zu probieren (sehr fettig, aber dennoch lecker), Tandemski zu fahren und eine Fatbiking Tour zu machen.
Beim Tandemskifahren habe ich mich mit einer Tschechin angefreundet. Dabei haben wir den Schnee mehrmals hautnah erleben dürfen, uns jedoch schnell auf ein System eingelassen, um koordiniert voran zu kommen. Beim Fatbiking haben wir uns ein Bild von der wundervollen Natur gemacht. Am nächsten Tag genossen wir dann das Bild von den vielen blauen Flecken. Diese sind auf eine dermaßen vereiste Straße zurückzuführen, bei welcher jeder Deutsche von seinem Fahrrad absteigen würde. Nicht so die Finnen!!
Am Mittwoch bot sich uns die Möglichkeit, die Stadt Helsinki zu erkunden. Wir durften uns mit finnischen Politikern unterhalten und deren Sichtweisen erfahren. Zusätzlich sind wir auf beeindruckende Kirchen gestoßen und haben uns den Hafen angeschaut.
Der Donnerstag erwies sich als persönliches Highlight. Nach der gemeinsamen Projektarbeit machten wir uns auf den Weg zur öffentlichen Sauna. Diese hat eine wunderschöne Lage am See. Kombiniert mit dem Sonnenuntergang wurde das anschließende Eisbaden zur Sensation. Danach sind alle gemeinsam Bowlen gewesen.
Den Freitag verbrachten wir mit der Präsentation unserer Gruppenarbeiten. Diesen wurde teilweise aufmerksam zugehört!
Die Finnen haben ihre Sporthalle im Schulgebäude. Diesen praktischen Vorteil nutzten wir, um gemeinsam Volleyball zu spielen. Dabei kamen unerwartete Talente zum Vorschein.
Eine amüsante Darbietung lieferte der Prom Dance der Finnen. Dies ist Teil des traditionellen Abschlussballes. Anders als erwartet, ist hier jedoch nicht von klassischem Walzer zu sprechen. Es sollte vielmehr als Party Remix bezeichnet werden. Dabei ließen sich auch deutsche Lieder wiederfinden. Die Deutschen erwiesen sich als teilweise textsicherer Backgroundchor.
Ein gemeinsames Essen im Restaurant lieferte den perfekten Abschlussabend.
Anschließen begaben wir uns zu einem Jugendtreff. Dort hatten wir viel Spaß, den Tischkicker sowie den AirHockey Tisch zu belegen. Im Anschluss sind wir zusammen zu meiner Finnin nach Hause gefahren. Dabei haben wir versucht, bei dem Spiel Dodelido nicht an Lachkrämpfen zu sterben.
Generell würde ich festhalten, dass die Finnen sehr differenzierte Essgewohnheiten haben. Um halb Zwölf wird Mittag gegessen; dabei ist das Mittagessen für die finnischen Schüler in der Schulkantine kostenlos. Tatsächlich findet man dort jedoch kein Fleisch.
Traditionell ist auch Pizza, welche hier mit Hackfleisch belegt wird. Sehr empfehlenswert! Sie schmeckt damit jedoch eher wie Lasagne. Außerdem ist die Lakritze sehr beliebt. Es gibt unglaublich viele Variationen, wobei ich jede die Lakritzbonbons mit scharfer Füllung ans Herz legen möchte. Jedoch ist der gewöhnungsbedürftigen Lakritze Vorsicht beizumessen. Dies haben diverse Personen persönlich erfahren müssen.
Finnland weist generell eine entspannte Stimmung auf. Das Leben ist zwanglos und wirkt als gäbe es keine Grenzen. Auch die Lernatmosphäre ist in Finnland freier gestaltet. Jeder Schüler besitzt einen eigenen Laptop. In der Schule stehen verteilt Sofas, auf denen gearbeitet wird. Die finnischen Schüler müssen ihre Jacke nicht den ganzen Tag durch das Schulgebäude tragen. Anders als in Deutschland wird ein heimisches Gefühl durch eine Garderobe vermittelt. Die Finnen kommen freiwillig früher in die Schule, um gemeinsam auf den bequemen Sofas im Eingang fröhlich den Tag zu beginnen. Dieses Zusammengehörigkeitsgefühl hat mich sehr beeindruckt.

Sib, K1

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Unsere finnische Partnerschule „Vammalan lukio“ in Sastamala

Als wir sonntags in Stuttgart losflogen, wusste niemand so wirklich, was uns erwartet. Wie sind die Gastfamilien, die Natur oder die Schule? Jeder freute sich es zu erfahren. Als wir abends dann schließlich in Finnland ankamen, wurden wir sehr nett empfangen. Meine Gastfamilie war direkt sehr nett und offen. Aber auch die Natur und der Schnee haben mich echt beeindruckt. Am nächsten Tag waren wir in einem Skigebiet, in dem wir mit Fahrrädern durch den Schnee gefahren sind, mit Schneeschuhen gelaufen sind und noch andere Aktivitäten im Schnee gemacht haben. Es war ein sehr schöner Tag, und ich war nochmals mehr von der Natur Finnlands beeindruckt. Auch die Hauptstadt Helsinki haben wir an einem Tag angeschaut und darüber hinaus mit zwei finnischen Politikern diskutiert. An den anderen Tagen haben wir uns mit der Projektarbeit auseinandergesetzt. Verschiedene Gruppen haben sich dabei mit unterschiedlichen Problemen für junge Menschen in Europa beschäftigt. Es war sehr interessant, mit Schülern aus anderen Ländern zu arbeiten, da man dadurch ihre Arbeitsweisen kennengelernt hat, aber auch über das Thema ins Gespräch kam und verschiedene Sichtweisen auf das Thema hatte, die man in das Projekt einarbeiten konnte. Am Ende der Woche hatten wir eine Diskussion mit mehreren Politikern aus der Region. Es war interessant zu hören, was sie zu den Problemen von jungen Menschen sagten und wie sich ihre Meinungen teilweise von denen von deutschen Politikern unterscheideten. Aber auch außerhalb des Programmes hatten wir sehr viel Spaß. Wir waren in der Sauna und anschließend im Schnee und auch in einem zugefrorenen See „baden“. Es war eine sehr tolle Erfahrung, die ich schon immer einmal machen wollte. Alles in allem war es eine tolle Woche mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen. Es war sehr cool diese Möglichkeit gehabt zu haben, ein neues Land kennenzulernen.

David, K1

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Bei einer Podiumsdiskussion diskutierten die Teilnehmenden mit verschiedenen Vertreterinnen und Vertretern aus der lokalen Politikszene

Eines meiner Highlights war der Besuch des Skigebiets Ellivuori. Wir hatten eine tolle Zeit im Schnee und haben auch versucht, ein Iglu zu bauen. Das hat zwar nicht ganz geklappt, aber wir hatten trotzdem viel Spaß dabei!
In Helsinki sind wir durch die Straßen geschlendert, und haben die Architektur der finnischen Hauptstadt bewundert. 
Während der Arbeitsphasen haben wir auch einen Film gedreht, der unsere Projektarbeit zum Thema "Mental health and school - Problems of the current state of school education" vorstellen sollte. Wir haben dabei zu viel gelacht! Nach vielen Takes haben wir ihn dann doch noch zusammenstellen können :). Hier hat man wieder gemerkt, wie toll Zusammenarbeit mit Leuten aus verschiedenen Ländern sein kann. 
Was auf keinen Fall fehlen durfte: die Sauna. Sie ist ja ein wichtiger Teil der finnischen Kultur, und wir haben natürlich auch die Gelegenheit genutzt, diese Erfahrung zu machen. Einmal waren wir in einer kleinen Holzsauna in einer Jagdhütte und dann noch einmal in einer großen Gemeindesauna am See. Beides war sehr schön, aber die Gemeindesauna war doch extremer - eine richtige finnische Sauna. Während wir (die Nicht-Finnen) die Hitze kaum aushalten konnten, saßen neben uns die Finnen mit Wollmützen - in der Sauna!
Was ich besonders vermisse, sind die Leute und der Schnee. Die Finnen sind so freundlich und offen, ich habe mich sofort willkommen gefühlt. Der Schnee war einfach unglaublich schön, Schlitten fahren, Tandemski, Fatbiking, Schneeman bauen - alles war dabei.

Christian, K1

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Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler lernten sich bei verschiedenen Spielen näher kennen

Schon bei der Ankunft am Flughafen in Helsinki haben wir einen schönen Eindruck von Finnland erhalten, da alles verschneit war. Nachdem wir herzlich von unseren Gastfamilien empfangen wurden, konnten wir am nächsten Abend in einer gemütlichen, abgelegenen Hütte das in Finnland übliche Saunieren ausprobieren, wobei es typisch finnisches Essen und Musik aus allen Ländern gab. Nachdem wir am Vormittag alle kennengelernt hatten, war das eine schöne gemeinsame Erfahrung.
Bei der Projektarbeit hat sich meine Gruppe mit dem Thema "Stress in der Schule" auseinandergesetzt, da wir schon zu Beginn gemerkt hatten, wie unterschiedlich die verschiedenen Schulsysteme funktionieren. So haben wir beispielsweise herausgefunden, dass man in Finnland sogenannte test weeks hat, und die Klausuren freiwillig wiederholen kann. Im Bezug darauf haben wir allgemein sehr viele positive Erfahrungen mit dem finnischen Schulsystem gemacht.
Nach der Projektarbeit waren wir in einem Winterresort, wo wir neben Schlittenfahren auch im Schnee Fußball spielen und mit Fatbikes fahren konnten, um den Teamgeist zu stärken. Dies wurde begleitet von finnischem Essen in einer gemütlichen Hütte. Abends trafen wir uns in kleinen Gruppen, und es wurden viele finnische Spezialitäten getestet und Kulturen ausgetauscht.
Am Mittwoch verbrachten wir den Tag in Helsinki, wobei wir zuerst die Stadt erkunden konnten und anschließend noch zwei Politiker treffen durften.
Der nächste Tag war vorrangig der Projektarbeit gewidmet, wobei anschließend ein langer freier Nachmittag anstand, der von einigen Schülern zum Eisbaden an der örtlichen Sauna genutzt wurde. Am Abend trafen wir uns gemeinsam zum Bowlen, um noch einmal etwas in der Großgruppe zu unternehmen.
Am Freitag hatte ich zunächst die Möglichkeit, am finnischen Biologieunterricht teilzunehmen, was eine interessante Erfahrung war, da der Unterricht freier gestaltet wird, und die Lernatmosphäre eine komplett andere ist.
Anschließend wurde dann eine finale Podiumsdiskussion mit örtlichen Politikern abgehalten, wobei wir über aktuelle Probleme und besonders die von jungen Menschen diskutieren konnten. Anschließend durften wir noch unsere Projektarbeiten vorstellen.
Allgemein war es sehr toll, dass wir die Möglichkeit hatten, diese Reise zu machen, und dabei die Gelegenheit hatten, neue Erfahrungen zu machen sowie neue Bekanntschaften zu schließen.

Lena, K1

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In Helsinki diskutierten die Schülerinnen und Schülern mit Politikern des finnischen Parlaments

Der Besuch mit kulturellem Austausch der vier europäischen Länder in Finnland am Vammalan Lukio (Finnisches Gymnasium) war auch außerhalb des Schulgebäudes mit amüsanten und sozialen Tätigkeiten gefüllt. So zum Beispiel mit gemeinsamem Kochen und Verspeisen von Spaghetti Carbonara nach original italienischem Rezept oder auch Karaoke singen in der Jagdhütte mit anschließendem Saunagang aller Gäste und Gastgeber. Die Sauna war über die ganze Woche hinweg ein oft wiederkehrendes Thema. So wurde Montag, Dienstag und Donnerstag in der Sauna gemeinsam geschwitzt. Die verschiedenen Kontexte der Saunagänge sind jedoch auch nicht zu verachten: Montag, wie bereits erwähnt, ein Karaokeabend mit Buffet und Schneebaden für alle, die sich mutig genug fühlten. Dienstag wurde in kleinerer Runde die Temperatur und Luftfeuchtigkeit in einer Haussauna ausgereizt, um die Runde weiter zu verkleinern. Dieser Besuch wurde nicht mit Schneeengeln gekrönt, jedoch mit Kuchen und anderen Snacks. Trotz der Kürze des dritten Besuchs, diesmal in einer öffentlichen Sauna neben einem See, in welchem eisgebadet wurde, war auch die zugehörige Aktivität des Eisbadens extrem neu und "cool" für alle. Nach besagtem Eisbaden war die gesamte Gruppe noch bowlen. Falls die Frage aufkommt, ob alle Bahnen belegt waren, nein, denn ein einziger Außenposten auf der letzten Bahn wurde von einem professionellen Bowler verteidigt, der sich von den Schülern hoffentlich nicht bedrängt fühlte. Um zum Schluss zu kommen, möchte ich die phänomenalen Burger erwähnen, die am Freitag in einem Restaurant als die Kirsche eines Tages, mit Eislaufen und erfolgreicher Projektvorstellung gefüllt, bezeichnet werden können. Als Fazit reicht zu sagen, dass ich alles noch einmal genau so machen würde und allen Beteiligten und Organisatoren für diese einmalige Gelegenheit meinen höchsten Dank ausspreche.

Felix, K1

 

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Alle hatten viel Spaß im Schnee

Gleich bei der Ankunft wurden wir herzlich von unseren Gastgebern empfangen. So ging das auch im Verlauf der Woche weiter. Ich wurde reichlich mit Essen versorgt und überall hingefahren. Durch längere Fahrten zwischen Orten waren wir viel an unsere Gastgeber und ihre Autos gebunden, was uns jedoch die Möglichkeit gab, sie besser kennenzulernen.
Bei der Projektarbeit war es anfangs etwas schwierig, ein Thema zu finden und Informationen auszutauschen, da wir uns nicht kannten, und alle aus verschiedenen Ländern kamen. Sobald sich aber einer überwunden hat, kamen die Ideen eine nach der anderen, und so konnten wir ein super Projekt auf die Beine stellen, auf das ich persönlich sehr stolz bin. Vor allem, weil uns unser Thema „Mental health in school“ direkt betraf, konnten wir viele unserer eigenen Erfahrungen und Gedanken einbringen.
Auch die Aktivitäten außerhalb der Schule waren meistens sehr interessant. Mir hat besonders gefallen, dass wir relativ viel Freiheiten hatten, wodurch wir unsere Reise selber gestalten konnten. Am Tag des Winterspaßes in Ellivouri war es anfangs sehr lustig, jedoch wurde es irgendwann mit den vielen Aktivitäten doch zu viel, da wir alle ziemlich fertig waren. Am Tag in Helsinki war es sehr entspannt, weil wir viel Freizeit hatten und der Tag wurde durch das Gespräch mit den Politikern gut abgerundet.
Auch in unserer freien Zeit haben es die Finnen geschafft, die Zeit so zu füllen, dass es nie langweilig wurde. Mein Highlight ist da sicher das Eisbaden mit anschließender Sauna – etwas, das wir in Deutschland unmöglich in dieser Form hätten machen können.
Es war allgemein sehr interessant zu sehen, wie unterschiedlich unsere Leben innerhalb der EU sind, vor allem in der Schule. Die Finnen schienen sehr entspannt, und man merkte ihnen gar keinen Stress an. Auch ihre Beziehung zu den Lehrern ist ganz anders als bei uns. Dass sie die Lehrer beim Vornamen nennen, hat mich überrascht, aber es fühlte sich dadurch persönlicher an - zumindest war dies mein Eindruck.
Ich bin sehr froh, die Möglichkeit gehabt zu haben, an diesem Projekt teilzunehmen, und ich werde auf jeden Fall versuchen, mit den Finnen in Kontakt zu bleiben.

Mailen, K1

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Tandemskifahren international!

The trip to Finland was great. We experienced a lot and had a lot of fun. We had a lot of saunas. On the first day, we had a sauna with all the Erasmus students. This also included swimming in the snow. On Wednesday, we went to Helsinki to explore the city. We had sushi for lunch. It was delicious. We even took it with us on our way home. On Thursday, we spent the morning working on the project. Later, we had a sauna again, this time with ice-bathing, which was even better than swimming in the snow. In the evening, we all went bowling together. On the last day we went ice-skating and to a restaurant for dinner. The week was really cool. We met lots of new people and experienced a new way of life.

Maren, K1

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Beim gemeinsamen Karaokesingen in einer einsamen Hütte mitten im tiefen Wald von Finnland

Ende Januar war der Seminarkurs ,,Erasmus – Young people in Europe today‘‘ des OHG in Finnland, und wir durften die einmalige Erfahrung machen, mit Schülern aus vielen europäischen Ländern in Finnland an jugendrelevanten Projekten zu arbeiten. Unsere Gruppe war für die gesamte Dokumentation des Finnland Projektes zuständig. Wir durften dadurch viel über die Projekte der anderen Gruppen lernen. Vor allem die Gruppe, welche sich mit der mentalen Gesundheit von Jugendlichen beschäftigte, ist mir besonders aufgefallen. Denn sie konnten bei diesem Thema auf eigene Erfahrungen und Erlebnisse zurückgreifen. Durch diese vielleicht etwas unübliche Weise konnte ich viel über dieses Thema lernen und mitnehmen. Aber auch an außerschulischen Aktivitäten hat es nicht gemangelt. So hat mir besonders unser Tag auf der Skipiste gefallen, wo wir abwechslungsreiche Aktivitäten wie Schlittenfahrten oder ,,Fatbike’‘ fahren einen halben Tag erleben durften. Vor allem das traditionell zubereitete finnische Essen hat mich verblüfft. So haben wir finnische Pfannkuchen und Würstchen, natürlich auch finnisch, in einer kleinen Hütte im Schnee selbst zubereitet und gegessen. Meine Gastfamilie hat ebenfalls für reichlich Unterhaltung gesorgt. So waren wir fast jeden Tag in der Sauna, wie es sich entsprechend der finnischen Tradition gehört. Ziemlich jedes Haus hatte seine eigene Sauna. Persönlich habe ich auch erfahren, wie politisch engagiert die jungen Finnen sind. So haben wir mit dem ,,Youth Council‘‘, d.h. dem Jugendrat, aktiv über das Thema:‘‘Young people in Europe today are committed to democracy‘‘ lange diskutiert und über die Meinungen und Lösungsvorschläge der Mitglieder dieses Jugendrates gesprochen. Es hat sich eigentlich wie in einer politischen Sitzung angefühlt, was mich sehr verblüfft hat, da die meisten Mitglieder des Jugendrates kein Teil des eigentlichen Erasmus Programmes waren. Meiner Meinung nach ist diese gesamte Reise dank der deutschen und internationalen Lehrkräfte ein reibungsloser Erfolg geworden. Ich persönlich werde diese Reise nach Finnland für immer in Erinnerung behalten und die neuen Kenntnisse nach Deutschland mitnehmen.

Maxim, K1

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Das OHG-Team

In den sechs Tage, die ich in Finnland verbracht habe, habe ich sehr viele schöne und wertvolle Erfahrungen gemacht. Während der Projektarbeit hat sich meine Gruppe mit dem Klimawandel befasst. Die internationale Projektarbeit hatte mehrere positive Eigenschaften. Zum einen habe ich die verschiedenen Situationen in den anderen Ländern besser verstanden, da die Gruppenmitglieder von ihren eigenen Erfahrungen berichtet haben. Andererseits hat die Gruppenarbeit, wie die gesamte Woche allgemein, mein Englisch sehr gestärkt. Die Gruppenarbeit war allerdings nur ein kleiner Teil der Woche. Die meiste Zeit unserer Freizeit haben wir in den Saunas verbracht. Ein Highlight war außerdem das Eisbaden in einem gefrorenen See. Aber auch einfache Aktivitäten, wie beispielsweise im Schnee baden waren toll, da der Schnee 30cm hoch war, und dies aus Sicht eines deutschen Schülers nicht gerade selbstverständlich ist. Ich habe außerdem viele neue Freunde gefunden. Denn die gesamte Erasmus+ Gruppe hat, abgesehen von den Aktivitäten an der Schule, fast jeden Tag etwas unternommen. Dazu gehören z.B. Bowlen oder Essen gehen.

Leonidas, K1

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Sogar der Bus war auf Erasmus+ eingestellt

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